Rio de Janeiro – allein der Name weckt die Sehnsucht nach Samba, Strand und einem Lebensgefühl, das seinesgleichen sucht. Die Stadt am weltbekannten Zuckerhut, oder dem Pão de Açúcar („Zuckerbrot“) wie ihn die Einheimischen nennen, ist der Inbegriff für brasilianische Strandkultur, ein ausschweifendes Nachtleben und kulinarische Hotspots.

Wer gerne in Strandnähe übernachtet und gleichzeitig in fußläufiger Nähe in Restaurants, Bars und Shops verweilt, dem bieten die Stadteile Ipanema und Leblon die Qual der Wahl. Während Leblon häufig den Reichen und Schönen zugeordnet wird, was sich durchaus in verschiedenen Cafés oder Restaurants bemerkbar machen kann, so geht es in Ipanema tendenziell ein wenig entspannter zu. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und so kann man sich in beiden Quartieren sehr wohl fühlen.

Der Strand ist in verschiedene Abschnitte (Postos) eingeteilt und beginnt mit dem Posto 1 an der Copacabana und endet in Leblon mit dem Posto 12. Der Strand von Ipanema, der häufig von den Einheimischen bevorzugt wird, reiht sich in die goldene Mitte ein. Ähnlich wie am „Ballermann“ auf Mallorca, wird auch hier jedem Abschnitt ein gewisses Klientel zugeschrieben. Wir sind der Meinung da ist etwas dran und favorisieren den Posto 11 – Sambaklänge, Bikinis und leckere Caipirinhas inklusive! 

A glimpse of Rio de Janeiro Unkategorisiert

Wer den Tag am Strand verbringt, der lässt ihn dort am besten bei Sonnenuntergang und Traumkulisse ausklingen. Alternativ macht man sich gegen Nachmittag auf den Weg zum Zuckerhut und genießt nach einer kurzen Fahrt mit der Gondel den Blick auf die Copacabana. Bei klarer Sicht und leckeren Cocktails im Clássico Beach Club, ist auch das ein absolutes Highlight. 

Das Abendprogramm in Rio lässt sich so vielfältig gestalten, wie die farbenfrohe Karnevalsparade im Februar. Wer es lieber gemütlich mag und der brasilianischen Küche etwas näherkommen möchte, dem empfiehlt sich die Churrascaria Assador in Batafogo. Ein traditionelles Restaurant, in dem vor allem gegrilltes Fleisch vom Spieß serviert wird. In der Regel handelt es sich bei einer Churrascaria um ein „All you can eat“ Restaurant, was in die anschließende Abendplanung mit einbezogen werden sollte.

Wer sich hingegen lieber umgehend ins Nachtleben stürzt, der fährt mit dem Uber in den Stadtteil Lapa und besucht eine der unzähligen Bars und Nachtclubs. Hier kann man problemlos bis in die frühen Morgenstunden feiern, Backpacker oder Einheimische kennenlernen und nach der Party in einem der umliegenden Cafés oder Kneipen ausgiebig frühstücken.

Rio de Janeiro will entdeckt werden und so mag die Besonderheit und die Schönheit der Stadt nicht Jedem beim ersten Besuch ins Auge fallen. Abgeschreckt von der vermeintlich hohen Kriminalität fällt es einigen schwer, sich vollkommen entspannt auf Entdeckungstour zu begeben. Doch wer das Abenteuer Rio angeht, der wird schnell merken, dass viele Befürchtungen umsonst waren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.